This was a triumph..

Morgen ist Frauentag. Aus diesem Anlass hat der Ami heute Rosen in der Schule verteilt. Und anschließend in der ganzen Straße. Ich musste mitkommen, damit er nicht wirkt wie ein hilfloser Junggeselle auf der Suche nach Anerkennung, aber ich glaube nicht, dass das viel gebracht hat.
Gestern war ich noch mal im Theater, diesmal Carmina Buhrana. Und auch das, wow. Ein Chor, ein Orchester, wahnsinnige Atmosphäre. Nur die Zuschauer, die sind ein bisschen nervig. Die einen finden ihre Plätze nicht, bis eine halbe Stunde nach Beginn der Aufführung. Bei den anderen klingelt ständig das Handy. Und wieder andere können nicht die Klappe halten. Aber so ist das wohl wenn man sich an öffentliche Plätze begibt, man kann Menschen nicht ausweichen.
Abgesehen davon haben wir heute neue Mitschüler bekommen und eine davon kommt aus Münster. Abgesehen davon, dass ich endlich mal wieder ein bisschen Deutsch reden kann, ohne, dass mich jemand auslacht (ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen werde), gebietet sie auch der Invasion der „britischen Mafia“ (Zitat Dozentin) einhalt. Meine Gastfrau ist heute nicht da, weil sie über die Feiertage auf die Datscha verreist ist, also habe ich den Ami und die Münsteranerin gleich eingeladen, um all das Essen zu vernichten, das sie mir hinterlassen hat. Was gut geklappt hat. Aber den Kuchen, der schmeckt und riecht, als sei er in einem Rumfass geboren, den wollte niemand anrühren. Na ja. Dann eben nicht.

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