Übertreiben und Schlafen

Ich bin so Dualismus, bin so mal oben mal unten, mal Manie, mal Depression, bin so konträr arbiträr ambig. Mit dem Kopf auf dem Tisch und den Gedanken in der Luft erledigt sich die Arbeit für die Uni nicht von allein, aber ich kann nicht anders. Ich bin produktiv in meiner Unproduktivität, kreativ in meiner Unkreativität, Meisterin der Prokrastination. I want you so badly, sagst du, give me you, come over here, sagst du. Und meinst: I want to sleep with you. I want you, too, sage ich, I’m yours, sage ich, und meine: I like you, I miss you, I want you to be here und gleichzeitig I’m not the loving one, I love to be single. Is this purely on a sexual basis?, frage ich, yeah, why not?, antwortest du und am nächsten Tag: Good morning, you. Wir tanzen um Gefühle herum. Wir sind beide so: Nähe und Distanz. Bin da. Bin weg. Bin überall und nirgendwo. Es könnte eine ganz normale Affäre sein, wenn du nicht so weit weg wärst. Was ist der Sinn einer Affäre, wenn zwischen den beiden Beteiligten mehrere tausend Kilometer liegen?

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