Hoppla

Zwischendurch schleichen sich doch diese deprimierenden Stunden ein, in denen man einfach nur auf dem Sofa liegt, ein Buch umklammert und in die Leere starrt. Es ist doch eigentlich alles gut, und ich habe mehr als genug zutun, und es wird ja dadurch nicht besser, im Gegenteil.

David und ich schauen uns Wohnungen an in Sankt Petersburg. Man muss sich das mal vorstellen. Wir sehen uns bald fünf Wochen am Stück, und leben dann gemeinsam. Wie so ein richtiges Pärchen. Vielleicht wird das ganz schön. Es fühlt sich alles noch ein bisschen unwirklich an. Ich bin ja nie davon ausgegangen, dass wir tatsächlich irgendwann mal zusammen sein werden. Ich bin auch nie davon ausgegangen, dass es das ist, was ich will. Aber ich bin recht glücklich und zufrieden damit.

„And I was so certain I’d never see you again…“

Ich muss immer noch ganz viel Zeug für die Uni schreiben und befinde mich gerade wieder in einem Motivationstief, aus dem ich hoffe, bald wieder auftauchen zu können. Ich will doch bald endlich fertig werden.. das zerrt an meinen Nerven. Aber wenn David tatsächlich in Russland bleibt, dann habe ich ja wenigstens einen Grund, mal einen Gang höher zu schalten, und mich dann für den Master im Sommer zu bewerben. So weit meine Überlegungen.. aber mit denen kann ich in letzter Zeit sowieso nicht viel anfangen. Es war ja auch ursprünglich überlegt, 12 Wochen in einer Tagesklinik zu verbringen. Nun fahre ich stattdessen wieder nach Russland, und dann nach Amerika.

Strange.

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