Äußere Innere Umstände

Ich sitze alleine vor meinem Computer. Lose hängt aus meinem Mundwinkel ein halb aufgerauchter Joint. Meine Finger liegen auf der Tastatur. Ich ziehe meinen flauschigen pinken Bademantel enger um meine Schultern, es zieht. Außer der Schreibtischlampe, die müde den Staub auf der guten IKEA-Spanplatte beleuchtet, ist es dunkel im Zimmer. Im Hintergrund läuft irgendein Drum’n’Bass Mix, den Youtube zufälligerweise ausgespuckt hat. Meine produktiven Aktionen des heutigen Tages beschränken sich auf aufstehen, Zähne putzen und frühstücken. Die Schlafklamotten habe ich praktischerweise noch nicht ausgezogen. Träge beobachte ich, wie sich blauer Rauch vor meiner Nase kräuselt und dann langsam in Luft auflöst. Unter mir übertönt das Geräusch der vorbeifahrenden Autos die Musik aus meinen Boxen. Im Haus auf der anderen Seite flackert eine Kerze auf einem Balkon, schräg links darüber verleiht ein rot erleuchtetes Fenster der Fassade einen gruseligen Schimmer.

// Dafür habe ich gerade ein Gedicht geschrieben:

Up I woke in foreign sheets,
Left alone with all my needs.
In my head a voice that cries;
In my chest my heart, it sighs:
„Where is my mind? Where is my love?“

I wash away these wretched tears,
Wipe out the rest of unknown fears.
I try to get out of the room,
Then defencelessly collapse and soon,
Insanity has spread it’s wings.

My soul, torn open, lay defeated,
Silence warmly had been greeted.
The sense was lost. The ice had come.
The mind, the love, the heart were gone.

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